Pressemitteilungen

Zum Get-Together unter Kollegen kam es letzte Woche wieder einmal im Rahmen der alljährlichen Trend-Exkursion der Niederösterreichischen Top-Ausflugsziele zu Ausflugzielen im Freistaat Bayern. Beim Besuch von Attraktionen, wie dem Obersalzberg, dem Salzbergwerk Berchtesgarden, dem Schloss Herrenchiemsee, der Benediktinerabtei Ettal sowie sowie der BMW Welt und dem Tierpark Hellabrunn fand mit den dortigen Touristikern ein angeregter Austausch über die tägliche Arbeit, aber auch die künftigen Trends und Entwicklungen im Ausflugstourismus statt.

…so lautet das Fazit der diesjährigen conos Trendexpedition zu skandinavischen Freizeitangeboten.

Längst werden im Tourismus die neuen Herausforderungen „Differenzierung über Dienstleistung“ und „Software-Innovation“ propagiert – Dienstleistung 4.0 also? Mitnichten. Denn während die Industrie mit „Industrie 4.0“ die nächste industrielle Revolution vorantreibt, stecken wir in der Tourismusbranche in einem maßgeblichen Bereich für die Entwicklung der Branche und die Bewältigung eingangs erwähnter Herausforderungen noch in den Kinderschuhen – im Human Resource Management. Und das obwohl allerorts Mitarbeiter nicht erst seit heute als zentraler Erfolgsfaktor für die Branche gesehen werden!

Allenthalben brandet statistischer und medialer Jubel auf – anscheinend ein „Jahrhundert-Sommer“ der Rekorde für den österreichischen Tourismus. Die ganze Euphorie erscheint freilich eher inszeniert und lenkt von wesentlichen ungelösten und sich immer stärker zuspitzenden Problemen in der Realität der österreichischen Tourismuswirtschaft ab. Dazu sechs unbequeme, aber – wie zu befürchten ist – nachhaltige Wahrheiten:

Seit dem 01.01.2006 ist das sogenannte Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft, die zehnjährige Übergangsfrist läuft mit 31.12.2015 aus. In Zeiten von Steuerreformen, (Nicht-)Raucherverordnung und Registrierkassenpflicht ein weiteres Gesetz, das alle Touristiker – egal ob Hotelier, Gastwirt, Betreiber eines Ausflugszieles oder einer Bergbahn – betrifft. Doch was hat es damit genau auf sich – und kann das Gesetz auch als Chance für einen Wettbewerbsvorteil gesehen werden?

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