Eine 35-köpfige Delegation österreichischer TouristikerInnen konnte sich im Rahmen der diesjährigen conos-Ski- & Trend-Exkursion von diesem Facettenreichtum überzeugen.

Eine Dreitages-Trend-Expedition führte vom 17. bis 20. Jänner 2017 vom Aostatal und den umgebenden 4.000ern des Monterosa Skigebietes über die Weltcup-, WM- und Olympia-Region Sestriere und der Via Lattea bis in die französischen Haute Alpes nach Serre Chevalier. Bei traumhaftem Wetter bekamen die TeilnehmerInnen sowohl beim Skifahren als auch bei diversen ExpertInnengesprächen mit den GeschäftsführerInnen der drei Skigebiete einen intensiven Blick hinter die Kulissen der Wintersportregion, welche teilweise mit Verwunderung wahrgenommen wurden.

Vor dem Hintergrund der landschaftlichen Qualität – mit dem Matterhorn im direkten Blickkontakt –konnte das sich über drei Täler erstreckende Monterosa Skigebiet überzeugen. Skigebietstechnisch und infrastrukturell ist das Gebiet allerdings doch teilweise in die Jahre gekommenen. Ein bescheidenes gewerbliches Hotel- & Beherbergungsangebot in diesen einzelnen Tälern dürfte zudem eine zentrale Zukunftsherausforderung dieser Region sein.

Sestriere ist nicht erst aufgrund der Olympischen Spiele vor 10 Jahren zu einem klingenden Skiort aufgestiegen, jedoch wusste das Skigebiet den Aufschwung der im Jahr 2006 stattgefundenen Spiele nur begrenzt zu nutzen. Mit kaum für den Gast erkennbaren Zusatz-Attraktionen oder Innovationen und einem primär durch „kalte Betten“ in Zweit- und Ferienwohnsitzen geprägtem Ortsbild blieb die Destination für die TeilnehmerInnen doch hinter den touristischen Erwartungen zurück. Positiv überraschen konnte jedoch die durch die Via Lattea verbundene französische Seite Montegénevre. „Trotz – oder vielleicht wegen – der fehlenden Olympiade bemüht sich dieser Teil des Skigebiets in den letzten Jahren aktiv, durch Ergänzungsattraktionen wie Ganzjahres-Rodelbahn oder Wellness-Zentrum aus dem touristischen Schatten des großen Bruders Sestriere zu treten“, fasst Matthias Gillhofer von der conos die Eindrücke der Teilnehmer zusammen.

Als Überraschung präsentierte sich auch das französische Serre Chevalier, das sich sowohl als professionell gemanagtes Skigebiet mit weitgehend zeitgemäßen Infrastrukturen als auch als ansprechende und attraktive Urlaubsdestination mit entsprechender touristischer Wohlfühl-Qualität präsentierte.

„Im Bezug auf deren touristischen Erfolg waren die besuchten Skigebiete in den italienischen und französischen Alpen durchaus sehr unterschiedlich. Es zeigte sich aber einmal mehr, dass dort, wo das vergleichsweise hochpreisige touristische Wintersportprodukt dem Kunden auch eine entsprechende Produktqualität entgegenstellt, die Entwicklung durchaus positiv ist. Österreichs Angebot scheint im direkten Preis-Leistungs-Vergleich dabei durchaus gut aufgestellt, allerdings sollte man sich seiner Position nie zu selbstsicher sein“, resümiert Arnold Oberacher von der conos.

Rückfragehinweis

conos gmbh
Christina Bamberger
Tel.: +43 (0)732 21 6000
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